Struvitkristallbildung im Urin

von Anja & Michael Hartmann, Destedt, den 01.10.2006


Struvitkristalle im Katzenurin, gefunden im Urin von Lizzy und Merlin

Struvitkristall StruvitkristallStruvitkristallStruvitkristall


Als Merlin eines Nachmittags im August 2006, ich war gerade von der Arbeit nach Hause gekommen, mit einem schmerzhaften Mauzen auf das Katzenklo ging, hatte ich ihn mir danach gleich geschnappt und gesehen, das die Stelle um seine Penis herum gerötet war und ein eitrig aussehender Tropfen noch dran hing. Also Kater genommen, ab in die Transportbox und ganz schnell hier im Ort zur Tierärztin.

Diagnose: Blasenentzündung

Er hatte sofort Antibiotikum bekommen. zwei Tage später wurde die Urinprobe nachgeliefert. Mit Hilfe eines Teststreifens (Medi-Test Combi 10L) wurde zum Glück kein Blut gefunden und auch die anderen Werte sahen so weit normal aus. Die Urinprobe hatte ich zum Mikroskopieren gleich wieder mit genommen.
Als ich dann die Probe mikroskopierte, bekam ich erst einmal einen gehörigen Schrecken. Lauter Kristalle und das schon sehr gut zu sehen mit dem 2,5fachen Objektiv!! Es waren Struvitkristalle (lichtbrechende sargdeckelförmige Kristalle). Mein armer "kleiner" Merlin!!! Kein Wunder, dass er Schmerzen hatte.

Struvitkristalle (Tripelphosphat, Ammonium-Magnesium-Phosphat, NH4MgPO4 + 6 H2O) bilden sich im Urin, wenn der pH-Wert zu alkalisch (über pH 7) wird und sich der Urin zu stark aufkonzentriert. Sie können aber wieder aufgelöst werden bei Senkung des pH-Wertes unter ca. 6,5.
Oxalatkristalle (meistens Calciumoxalat-mono- oder -dihydrat) dagegen bilden sich im saurem Urin (pH-Wert unter 6) und lassen sich nicht auflösen. Deshalb darf der Urin bei der Bekämpfung von Struvitkristallen nicht zu stark angesäuert werden.

Am nächsten Tag bin ich gleich zu unserer Tierärztin gegangen. Sie schlug vor, ihm getrennt von Lizzy ein Spezialfutter von Royal Canin gegen Struvitkristalle zu geben. Ich erbat mir erst einmal eine kurze Bedenkzeit, um mich darüber zu informieren und zu überlegen, wie ich am besten und geschicktesten beide Katzen getrennt füttern kann.

Von Lizzy hatte ich mir zwei Tage später auch eine Urinprobe ergattert können. Und was musste ich entdecken? Auch sie hatte diese Kristalle im Urin. Bei ihr waren sie zum Glück nicht so stark ausgebildet bzw. vorhanden.
Nun musste ich zwei Katzen mit diesem Futter füttern. Also bestellte ich, nachdem ich mich über das Futter im Internet informiert hatte, bei unserer Tierärztin erst einmal 3,5 kg Royal Canin VET DIET - Urinary S/O, obwohl mir die Zusammensetzung nicht so behagte (z.B. steht an erster Stelle Maisglutenfutter). Auch fand ich es nicht so gut Trockenfutter bei Kristallen und Blasenentzündung zu geben, da das Trockenfutter der Katze zuviel Wasser entzieht. Und die Blase muss doch durchgespüllt werden bei Blasenentzündung und Kristallbildung!
Solange das Futter noch nicht da war, hatte ich nur Nassfutter (Animonda soupe adult und Kattovit Urinary beides mit Wasser verdünnt) gefüttert. Laut Mikroskopiekontrolle hatte ich so schon die Kristalle reduzieren können. Aber der Urin-pH-Wert von beiden lag immer noch über pH 7 und der musste erstmal runter auf optimale 6,4. Das ging nur mit diesem Spezialfutter. Also wurde, nachdem das Futter da war, konsequent nur dieses Futter verfüttert und nichts anderes. Bis zur letzten Woche, in der ich angefangen habe wieder Nassfutter zu verfüttern und unters Trockenfutter mit steigender Konzentration ein anderes Trockenfutter (erst Royal Canin VET DIET Young female S/O und dann, da die Katzen dieses Futter ablehnten, von Felidae, welches einen hohen Fleischanteil besitzt und in dem kein Weizen, Mais oder Soja enthalten ist).

Die Kristalle waren nach 1 Woche Spezialfutter verschwunden. Es waren nur noch sich auflösende Kristalle und Kristallkeime im Mikroskop zu erkennen. Der pH-Wert des Urins lag bei 6-6,5. Nach 3 Wochen waren nur noch Kristallkeime zu sehen.

Die Kristalle kamen allerdings nach dem Absetzen des Spezialtrockenfutters schnell wieder, sobald der pH-Wert über 6,5 geraten war. Ich habe festgestellt, dass der Urin-pH-Wert schnell wieder über 7 steigen kann, wenn man nicht hochwertiges Futter (zu wenig gutes Fleisch und zu hoher pflanzlicher Anteil im Futter) an die Katzen verfüttert.

Beide haben, nach dem die Kristalle wieder gekommen waren, etwa 5 Monate lang morgens und abends eine halbe Guardacid-Tablette (siehe auch unter Harngries bei Katzen - Wertvolle Tipps von cuxkatzen.de - Guardacid-Tabletten ) bekommen und zusätzlich sind wir auf mit etwas Wasser angreichertes Nassfutter mit hohen Fleischanteil umgestiegen und Trockenfutter wurde gestrichen, was sehr sehr hart für unsere Lizzy war. Mit diesem Medikament hat das bei meinen beiden Katzen ganz gut funktioniert. Nach dem die Kristalle etwa 2 Monate nicht mehr im Urin zu finden waren (habe ich selbst im Mikroskop kontrolliert), habe ich die Tabletten ganz langsam abgesetzt, Dauer ca. 6 Wochen. Man sollte die ansäuernden Medikament oder Futter, wenn die Kristalle mindestens 1 Monat nicht mehr nachweisbar sind, langsam ausschleichen lassen, damit der pH-Wert nicht gleich wieder zu stark alkalisch wird und sich neue Kristalle bilden können. Die Kristalle sind bei unseren beiden bis jetzt nicht wiedergekommen. Ich finde nur ab und zu mal 1 im Urin und Kristallkeime. Der Urin ph-Wert liegt morgens vorm Füttern meistens bei etwa 6,8. Ich kontrolliere jetzt (2010) nur noch in unregelmäßigen Abständen den Urin unterm Mikroskop, mit pH-Indikatorstäbchen und ab und zu mit den Medi-Test Combi 10L-Teststreifen.

Wieviel Guardacid man geben muß, sieht man an der pH-Wert-Kontrolle des Urins. Die Menge muß erst einmal ausgetestet werden. Bitte auf keinen Fall zuviel geben, damit der Urin nicht zu stark angesäuert wird und sich Oxalatkristalle bilden. Der pH-Wert sollte zum Auflösen der Kristalle zwischen 6 - 6,5 liegen.

Eine Guardacid-Tablette enthält 200 mg Dl-Methionin zum Ansäuern, Milch und Molkereierzeugnisse und Zucker. Die maximale Dosis DL-Methionin pro Tag darf laut Kraft/Dürr 1.000 mg sein. Bei Überdosierung kann es zu z.B. Appetitlosigkeit, Zyanose, Methämoglobinämie und Heinzkörper-Anämie kommen (siehe "Krankheiten der Katze" von Marian C. Horzinek, Vera Schmidt, Hans Lutz).

Der optimale pH-Wert vom Katzenurin liegt zwischen 6,2 bis 6,4. Bei meinen beiden liegt er zur Zeit bei 6,8 ohne Kristalle im Urin, wie ich oben schon geschreiben habe, da sie Dank des Nassfutters genug pieseln. Zum Auflösen der Struvitkristalle benötigt man aber einen pH-Wert von 6,1 bis maximal 6,5.

Und noch eine ganz wichtige Sache. Wenn man ansäuernde Medikamente (z.B. Guardacid-Tabletten) oder ansäuerndes Futter (z.B. Urinary SO von Royal Canin) gibt, sollte/ muss regelmäßig der Urin-pH-Wert der Katze gemessen werden, damit der pH-Wert nicht unter pH 6 gerät und dann Oxalatkristalle entstehen können. pH-Papier oder pH-Sticks bekommt man in der Apotheke.
Beim Messen des Urin-pH-Wertes sollte die Katze möglichst nüchtern sein (z.B. morgens vorm Füttern), da der pH-Wert nach der Fütterung erstmal in den alkalischen Bereich schnellt.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um eine Urinprobe bei Katzen zu erhalten:

1. Aus dem Katzenklo die Streu entfernen und das Katzenklo gut mit heißen Wasser reinigen. Bitte kein Reinigungsmittel nehmen, die Rückstände könnten das Ergebnis verfälschen. Wenn man ganz viel Glück hat, geht die Katze zum Pieseln aufs Klo. (Hat leider bei meinen Katzen nur einmal funktioniert.)

2. Aus dem Katzenklo die Streu entfernen und das Katzenklo gut mit heißen Wasser reinigen. Bitte kein Reinigungsmittel nehmen, die Rückstände könnten das Ergebnis verfälschen. Statt dem Streu Catrine Perlenstreu (oder Teddybärgranulat aus Kunststoff, das soll auch gehen), das den Urin nicht aufsaugt, ins Klo geben. Nach dem die Katze auf dem Klo war, das Perlenstreu beiseite schieben und den Urin entnehmen. (Hab ich bei unseren beiden noch nicht ausprobiert.)

3. Über die Streu des Katzenklos einen durchsichtigen dünnen großen Plastikbeutel (z.B. Müllbeutel) ziehen, so daß das Streu gut fühlbar ist. (Hat bei meinen beiden nicht funktioniert.)

4. Katzenklo so lassen wie bisher. Die Katze beobachten. Wenn die Katze sich auf Klo begibt, sauberen und mit heißen Wasser abgespülten flachen Behälter (z.B. Untertasse, flache kleine Schale, großen Löffel, Schöpfkelle) bereithalten. Sobald die Katze mit den Pullern anfängt, sofort und ruhig, damit die Katze sich nicht erschrickt, den flachen Behälter unter den Hintern halten. (Diese Methode funktioniert bei unseren Katzen am besten.)

Den Urin bitte nicht zu lange lagern. Möglichst gleich oder so schnell es geht untersuchen lassen, da sonst Bakterien anfangen zu wachsen, Kristalle ausfallen können usw.. Ich mikroskopiere den Urin immer sofort. siehe auch Kraft/Dürr: Klinische Labordiagnostik in der Tiermedizin (S.190): "Nach längerem Stehenlassen, auch im Kühlschrank, wird besonders der konzentrierte Harn (v.a. bei der Katze) trüb durch Kristallausfällung, Bakterienwachstum oder durch Ausfällung von Protein bei hohem Eiweißgehalt."

Ich hatte meiner Lizzy zusätzlich zum ansäuerenden Medikament noch Reneel von Heel gegeben, weil man es gemerkt hatte, das sie Schmerzen hatte. Es hat bei ihr sehr gut geholfen. Sie hatte unterstützend gegen ihre entzündete Blase 1 Woche lang 2x tägl. 1 Tablette, danach 1 Woche 2x 1/2 Tablette und danach 1 Woche 1x 1/2 Tablette Reneel von Heel bekommen.

Lizzy und Merlin bekommen heute nur noch Nassfutter mit hohem Fleischanteil (z.B. Grau, Animonda carny oder vom Feinsten, Bozita, ab und an abends Geflügelsorten von Almo Nature, Cosma, Applaws, selten von Aldi Lux) und immer mit etwas Wasser vermischt. Trockenfutter gibt es nur noch als Leckerli und dann auch nur Sorten mit hohem Fleisch- und so wenig wie möglich planzlichen Anteil (z.B. von Orijen, Acana Prairie Feast), da Lizzy eine Allergie gegen Getreide hat (schuppiges Fell und ablösende Hornhaut an den Ballen).


Für die Mikroskopie wurde jeweils die Urinprobe (leider war und ist oft noch Katzenstreu in die Probe hinein geraten) 20-30 Minuten stehen gelassen und dann 20 µl vom Sediment auf den Objekträger gegeben und mit einem Deckglas vorsichtig abgedeckt. Mikroskopiert wurde mit dem 10fachen Objektiv im Hellfeld, 16fachen Objektiv im Phasenkontrast und 40fachen Objektiv im Phasenkontrast. Fotografiert wurde mit meiner Digitalkamera Coolpix 990 übers 10fache Okular.



Urin von Merlin am 24.08.2006

25x vergrößert, Urin Merlin 24.08.2006 160x vergrößert, Urin von Merlin 24.08.2006
25x vergrößert, Urin von Merlin 24.08.2006160x vergrößert, Urin von Merlin 24.08.2006

160x vergrößert, Urin Merlin 24.08.2006 160x vergrößert, Urin von Merlin 24.08.2006
160x vergrößert, Urin von Merlin 24.08.2006400x vergrößert, kleine Struvitkristalle im Urin von Merlin 24.08.2006



Urin von Merlin am 27.08.2006

100x vergrößert, Urin Merlin 27.08.2006 400x vergrößert, Urin von Merlin 27.08.2006
100x vergrößert, Urin von Merlin 27.08.2006400x vergrößert, Urin von Merlin 27.08.2006



Urin von Lizzy am 27.08.2006

100x vergrößert, Urin Lizzy 27.08.2006
100x vergrößert, Urin von Lizzy 27.08.2006

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400x vergrößert, Urin von Lizzy 27.08.2006

100x vergrößert, Urin Lizzy 27.08.2006 400x vergrößert, Urin Lizzy 27.08.2006
links 100x und rechts 400x vergrößert, Tripelphosphat Rosettenform,Urin von Lizzy 27.08.2006



Nach 1 Woche Spezialfutter:
Kristallsplitter 400x vergrößert Kristalsplitter 400x vergrößertKristallkeime 400x vergrößert
alle 400x vergrößert, Kristallsplitter und -keime im Katzenurin nach einer Woche Urinary-Spezialfutter



Folgende Informationen habe ich bei meiner Suche über dieses Thema im Internet, Büchern und Zeitschriften gefunden:
(siehe auch die Linkliste unten auf dieser Seite)


Mein Fazit oder was ich daraus für unsere Katzen gelernt habe:


- Katzen trinken von Natur aus sehr wenig, da sie von Katzen aus der Wüste abstammen. Sie nehmen fast nur Wasser durch verspeisen ihrer Beutetiere auf.

- Bei Fütterung von Trockenfutter bedenken, das die Katze nach dem Fressen das 3-4 fache der Trockenfuttermenge an Wasser trinken muß, sonst entzieht das Trockenfutter der Katze zuviel Wasser.
Machen Sie mal den Test und packen Sie etwa 30 g Trockenfutter in eine Schale und gebe genau 100 ml Wasser dazu und lasse es eine Zeit stehen. Sie werden staunen, wieviel Wasser das Trockenfutter bis dahin aufgesogen hat. Und genau diese Menge Wasser, die von dem Trockenfutter aufgesogen wurde, wird der Katze entzogen bzw. fehlt ihr, wenn sie nicht genügend nach dem Fressen von Trockenfutter trinkt, was keine Katze macht. Ich kenne zumindest keine, die das macht. Außerdem durch zu wenig trinken konzentriert sich der Urin auf, bleibt dann zu lange in der Blase und wenn dann noch ein alkalischer Urin-pH-Wert vorliegt, können Struvitkristalle entstehen! Wir Menschen sollen ja bei einer Blasenentzündung viel trinken, um die Bakterien, Kristalle oder anderes aus der Blase rauszuspülen. Warum sollte das bei einer Katze anders sein!!

- Nur hochwertiges Trocken- und Nassfutter verfüttern. Futteretiketten gründlich studieren!!
Bei zu hohem Pflanzenanteil und zu kleinem Fleischanteil steigt der pH-Wert in den alkalischen Bereich (über pH 7) oder anders gesagt, pflanzliche Bestandteile im Futter machen den Urin alkalisch und Fleisch säuert den Urin an, da Fleisch von Natur aus Methionin enthält.
Am besten ist es, immer beim Katzenfutterkaufen die Zutatenliste auf dem Etikett richtig zu studieren. (siehe unter http://www.katzeninfo.com/KIN/catcare/ernaehrung/ernaehrung.html und http://www.cats-country.de/TierfutteretikettenKatze.pdf ). Je höher der Fleischanteil ist, desto besser das Futter.

- Es darf/sollte kein Zucker, Grieben, Mais, Weizen, Soja, chemische Konservierungsstoffe und Antioxidantien, Farbstoffe im Futter sein.

- Hauptbestandteil des Futters muss Fleisch sein. Katzen sind Fleischfresser bzw. Beutetierfresser und keine Kühe!!!!

- Wesentlich weniger bis gar kein Trockenfutter und viel mehr Nassfutter füttern. Am besten nur noch Nassfutter und das leicht mit Wasser verdünnt verfüttern.

- 1-2 mal in der Woche auch Rohfleisch (kein Schweinefleisch!!! Es kann ein Virus enthalten, der bei Katzen die Aujeszkysche Krankheit (Pseudowut) auslöst, die nach 48 Stunden zum Tode führt.) füttern, das ist gut zum Zähnereinigen bei Katzen.

- Überall in der Wohnung/Haus verschiedene Wasserschalen (Müslischalen, kleine Kochtöpfe, Blumenübertöpfe o.ä.) aufstellen, um die Katze zum Trinken zu animieren. Zimmerbrunnen aus Keramik werden auch gerne als Trinkstätten genommen.

- Bei Blasenentzündung besser Nassfutter mit Wasser leicht verdünnt füttern. Das Urinary-Spezialfutter gibt es auch als Nassfutter.

- Wenn man ansäuernde Medikamente (z.B. Guardacid-Tabletten) oder ansäuerndes Futter (z.B. Urinary SO von Royal Canin) gibt, sollte regelmäßig der Urin-pH-Wert der Katze gemessen werden, damit der pH-Wert nicht unter pH 6 gerät und dann Oxalatkristalle entstehen können. pH-Papier oder pH-Sticks bekommt man in der Apotheke. Beim Messen des Urin-pH-Werts sollte die Katze möglichst nüchtern sein (z.B. morgens vorm Füttern), da der pH-Wert nach der Fütterung erstmal in die Höhe schnellt.

- Eine Guardacid-Tablette enthält 200 mg Dl-Methionin zum Ansäuern, Milch und Molkereierzeugnisse und Zucker. Die maximale Dosis DL-Methionin pro Tag darf laut Kraft/Dürr 1.000 mg sein. Bei Überdosierung kann es zu z.B. Appetitlosigkeit, Zyanose, Methämoglobinämie und Heinzkörper-Anämie kommen (siehe "Krankheiten der Katze" von Marian C. Horzinek, Vera Schmidt, Hans Lutz).

- Falls ein Mikroskop im Haushalt vorhanden ist, bei Neigung zur Blasenentzündung oder Kristallbildung den Urin mikroskopieren. Die Kristalle sind schon gut zu erkennen mit dem 10x oder 16x Objektiv.

- Wieviel Guardacid man geben muß, sieht man an der pH-Wert-Kontrolle des Urins. Die Menge muß erst einmal ausgetesten werden. Bitte auf keinen Fall zuviel geben, damit der Urin nicht zu stark angesäuert wird und sich Oxalatkristalle bilden. Der pH-Wert sollte zum Auflösen der Kristalle zwischen 6 - 6,5 liegen.


Linkliste
hier nur eine kleine Auswahl an guten Homepages über Struvitkristalle und Katzenernährung

"Urinbefunde: Kristalle" von biorama www.biorama.ch/biblio/b50chem/k30niere/neph360.htm

Roche Lexikon Medizin, 5.Auflage www.gesundheit.de/lexika/medizin-lexikon

URINE SEDIMENT ATLAS von der Cornell University http://www.diaglab.vet.cornell.edu/clinpath/modules/ua-sed/ua-intro.htm

Harngries bei Katzen - Wertvolle Tipps von cuxkatzen.de - Guardacid-Tabletten http://www.cuxkatzen.de/html/harnverlegung.html

eine englische Seite: Bladder Stone vom Long Beach Animal Hospital http://www.lbah.com/canine/urolithiasis.htm#intro

TANYAS INFORMATIONSCENTRUM ÜBER CHRONISCHES NIERENVERSAGEN (CNI) BEI KATZEN http://www.felinecrf.info/Tanya_und_Thomas.htm

yahoo-Group: Nierenkranke Katze. Diese Liste beschäftigt sich ausschließlich mit Nierenerkrankungen, deren Folgeerkrankungen und Harnwegserkrankungen bei der Katze. http://de.groups.yahoo.com/group/nierenkranke_Katze/

unter Ernährung sehr viel interessantes, geschrieben von Christel Wysocki www.christelw.de/katzen/index.html/

Cats-Country´s Infobereich (z.B. Tierfutteretiketten) www.cats-country.de/infobere.htm

Katzenernährung von www.hauspuma.de

Katzen-Ernährung von www.kretaKatzen.de

Grundlagen der Katzenernährung von Prof.Dr. Wanner; Skript für Studierende der Veterinärmedizin der Universität Zürich

Die optimale Ernährung für Maine Coons von Petra Nagl

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